»Maksim ist in Berlin«, sagte Fjodor beiläufig.
Das Blut schoss Natascha bis in die Fingerspitzen. Sie wandte sich ab und trat
ans Fenster, sah hinunter auf die Straße und die Autos, die klein aussahen
von hier oben. Sie spürte seinen Blick auf ihrem Rücken und wusste, dass er
jedes winzige Zittern ihrer Hände, jede Unsicherheit in ihren Bewegungen
registrierte.
»Seit wann?«
Fjodor ließ sich in den ausladenden Ledersessel fallen. Obwohl er schlank war
und nicht auffallend groß, nahm er ihn vollständig in Anspruch.
»Wir wissen es nicht«, sagte er.
Natascha erinnerte sich nicht mehr, wann sie angefangen hatte, ihn zu hassen.
Es war langsam gekommen, schleichend...
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